Nachhaltigkeit Unser Beitrag


Unsere Öfen sind intelligent

Mein Bäcker arbeitet digital? Warum das denn? Ganz einfach: Weil es die Ressourcen schont. Mit unserer intelligenten Ofensteuerung können wir die einzelnen Backkammern passgenau programmieren. Das ist effizient und spart Energie – auch wenn mal vergessen wird, eine Backkammer rechtzeitig auszuschalten. Außerdem stellt das punktgenaue Backen sicher, dass Ihr immer knusprige und ofenfrische Backwaren bekommt – so, wie Ihr das von Pollmeier gewohnt seid. Um den täglichen Ablauf kümmert sich bei uns Sandra Pauck. Mit ihrem zentralen Dashboard prüft sie Timing und Qualität – und passt die Prozesse gegebenenfalls an. Sie ist immer für unsere Teams vor Ort da. Unser bewährten Rezepte und Hightech passen also perfekt zusammen. Wir arbeiten digital, aber unsere Bachwaren sind alles andere als virtuell :-)




Gutes von gestern

Typisch Pollmeier: „Essen wirft man nicht weg.“ Das war früher so und das bleibt auch heute so. Wir versuchen, immer genau zu kalkulieren, wie viele frische Backwaren wir jeden Tag fertigen. Und deshalb sind unsere Brotregale in den Fachgeschäften abends nicht mehr so voll wie am Morgen. Da man leider nie zu 100 Prozent vorhersagen kann, wie viele Brötchen, Brote und Co. tatsächlich verkauft werden, gehen wir folgendermaßen vor: Abends kommen alle Backwaren zurück in die Zentrale, werden sorgfältig gecheckt und dann über drei Vortagsläden in Bielefeld und Herford angeboten. Dort gibt es „Gutes von gestern“ zum halben Preis. Wir kooperieren auch mit den Tafeln der Region und sollte dennoch mal etwas übrigbleiben, was wir nicht mehr verwerten können, dann wird daraus Futter für Nutztiere hergestellt. So bleibt alles ordentlich im Kreislauf und wir verschwenden keine Lebensmittel. 




Die Kirsche auf der Torte …

Nachhaltigkeit ist ein großes und wichtiges Thema für uns. Deshalb achten wir bei Pollmeier darauf, dass wir unsere frischen und leckeren Backwaren mit Produkten zubereiten, die aus umweltverträglichem Anbau stammen. Nach diesen Kriterien suchen wir unsere Partner aus und deshalb passt beispielsweise der Frucht- und Frischehandel Steinkrüger mit Sitz in Bielefeld so gut zu uns. Denn wir ticken ganz ähnlich. Unser langjähriger regionaler Frische-Partner arbeitet mit Erzeugern und Landwirten zusammen, die sich einen schonenden Umgang mit der Umwelt auf die Fahne geschrieben haben. Für uns wie auch für das Steinkrüger-Team ist Nachhaltigkeit kein Lippenbekenntnis, sondern gelebter Alltag und umfasst Umwelt, Wirtschaft und Soziales.

Auch bei Steinkrüger wird die Fahrzeugflotte laufend gemäß neuester Umwelt- und Sicherheitsaspekte modernisiert. Alle Kühlanlagen sind energieoptimiert und Steinkrüger verwendet klimaneutrale Kühlmittel – das ist übrigens in der Branche noch lange keine Selbstverständlichkeit. Mit einem hohen Mehrweganteil, eigenen Rollcontainern und Paletten verzichtet das Bielefelder Unternehmen – wo immer es geht – auf Verpackungen. Was noch nicht geht, wird in der hauseigenen Recylingvorbereitung getrennt, verdichtet und der Weiterverwertung zugeführt. Wie auch wir stellt das Steinkrüger-Team die eigenen Arbeitsabläufe immer wieder auf den Prüfstand, um Antworten auf die wichtigen Fragen rund um Ressourcenverknappung, Klimawandel oder demografischen Wandel zu finden.

Und natürlich spricht unsere Backstube in Vilsendorf regelmäßig mit dem Steinkrüger-Team, welche Obst- und Gemüsesorten wir saisonal einsetzen können. Damit auch die Kirsche auf der Torte Saison hat.

Ihr wollt mehr erfahren? Hier geht’s zum Lesestoff: www.steinkrueger.de/nachhaltigkeit




Das Mehl macht's

Wir bei Pollmeier übernehmen Verantwortung für das Klima. Deshalb kommt auch unser gutes Mehl von nebenan. Zwischen der Milser Mühle und unserer Backstube liegen gerade mal knappe acht Kilometer. Wir wissen ganz genau, woher die Zutaten für unsere feinen Backwaren kommen, denn das Getreide aus der Milser Mühle kommt vorwiegend aus einem Umkreis von etwa 100 Kilometern – und wird nach strengen Richtlinien angebaut. Von der Aussaat bis zum Mühlstein wird das hochwertige Getreide regelmäßig kontrolliert – für beste Qualität. Dafür stehen die beiden Geschäftsführer Friedrich-Wilhelm Borgstedt und Thomas Schmidt mit ihrem Know-how.

Seit 400 Jahren schon wird in der Milser Mühle mit der Kraft von Lutter, Windwehe, Schwarzbach und Johannisbach gemahlen. Wo früher hölzerne Mühlräder klapperten und Ochsenkarren Korn und Mehl in großen Jutesäcken transportierten, steht heute ein leistungsstarker Mühlenkomplex mit modernster technischer Ausstattung. 30 Mitarbeitende verarbeiten in der Milser Mühle täglich um die 500 Tonnen Getreide – das sind mehr als ein Prozent des deutschlandweiten Bedarfes. Und wir sind froh und glücklich, dass wir ein so ausgezeichnetes Mehl direkt aus der Nachbarschaft beziehen können.




Umweltpreis der Stadt Bielefeld

Das ist definitiv ein Grund zum Feiern. Unser Engagement in Sachen Klimaschutz wurde von der Stadt Bielefeld mit dem Umweltpreis 2021 ausgezeichnet. Stefan Lechtermann, einer unserer drei Geschäftsführer, nahm die Ehrung entgegen und durfte sich in das Goldene Buch der Stadt Bielefeld eintragen.

Zusammen mit der Gesellschaft für Arbeits- und Berufsförderung Bielefeld (GAB) und der Initiative Fridays for Future teilen wir, die Lechtermann-Pollmeier Bäckereien, uns den mit 5.000 Euro dotierten Preis zu gleichen Teilen. Das Preisgeld spenden wir – gemeinsam mit den Erlösen aus unserer Flutbrot-Aktion – an www.spendenshuttle.de.

Und warum haben wir den Preis bekommen? Weil wir mit Elektro-Lkw und -Pkw und Strom vom eigenen Dach pro Jahr locker 60 Tonnen CO² einsparen. Weil wir in mittlerweile drei Vortagsläden „gutes Brot von gestern“ anbieten. Weil wir Teile der Backwaren-Retouren an wohltätige Vereine weitergeben. Weil wir nicht mehr verwertbare Backwaren an die Tierfutter-Verarbeitung liefern. Weil wir schon seit Jahren Fairtrade- und Biokaffee ausschenken – und zwar überall, in unseren Filialen und in unserer Verwaltung. Weil wir von Anfang an die „TO-GO“-Kaffeetrinker, die ihren Becher mitbringen, mit 30 Cent Nachlass belohnt haben. Weil wir alle Verpackungen auf klimaneutral umgestellt haben. Weil wir Mehl und viele weitere Rohstoffe aus der Region beziehen. Weil wir mit modernen Öfen arbeiten, die Strom sparen. Weil wir lieber die teureren Papiertüten einsetzen – ohne Polybeschichtung. Kurz: Weil wir uns viele Gedanken machen, wie wir unseren CO2-Fußabdruck immer weiter minimieren können. Und wir handeln danach.




SUNNY-Mobil

Dürfen wir vorstellen? Das neuste Mitglied unseres Fuhrparks – das SUNNY-Mobil. Betankt wird dieses Schmuckstück mit Sonne, die wir mit den Photovoltaikanlagen auf unserem Dach einfangen.

Gut fürs Klima – Gut für uns! 

Immer schön winken und grüßen, wenn unser SUNNY-Mobil euch begegnet.